Wenn du auf Sombreros und Tequila stehst, bist du sicherlich auch Fan von Tacos, nicht? Ahhh, ertappt! Na ja, jedenfalls bist du nicht alleine. Denn auch wir sind große Verfechter der Spezialität aus Mexico, die hierzulande selten so gut schmeckt, wie original. Aber an die Taco Shells selber traut man sich nie wirklich heran. Man kauft sie deshalb lieber fertig, obwohl man geschmacklich nie so hundertprozentig überzeugt ist. „Geht halt schneller und bedeutet weniger Arbeit“ heißt es da oft. Aber in echt ist das gar nicht schwierig! Ein stinknormaler Teig eben, der nur einfach besonders gut schmeckt. Deshalb, it’s Taco time!
Taco Shells Rezept
Zutaten
für 10 Taco Shells
- 250 g Maismehl
- ½ TL Salz
- 1 TL Backpulver
- 150 ml lauwarmes Wasser
- 4 EL Pflanzenöl
- Tortillapresse oder Wellholz
- 2 Blätter Backpapier
Zubereitung
- Für die Taco Shells Mehl, Salz und Backpulver in einer großen Schüssel vermengen. Öl und das lauwarme Wasser in die Schüssel hinzugeben. Nun wird alles so lange geknetet, bis ein glatter Teig entstanden ist.
- Den Teig in 8-10 gleich große Bällchen aufteilen und diese dann in einer Tortillapresse oder zwischen zwei Blättern Backpapier mit Wellholz tortilladick ausrollen. Taco Shells sind etwas kleiner als die herkömmlichen Tortillafladen, deshalb ist ein Durchmesser von zehn Zentimetern ausreichend.
- Damit die Tacos ihre typische Schalenform erhalten und schön knusprig werden, müssen sie nach dem Braten noch für 5-7 Minuten im Backofen in Form gebacken werden. Dafür den Backofen auf 200° C vorheizen.
- Die ausgewellten Fladen werden in einer heißen Pfanne von beiden Seiten bei mittlerer Hitze leicht gebräunt. Sobald sie Blasen werfen, ist der Fladen fertig und kann gewendet werden. Verlasst euch da lieber auf eure Augen als auf eine Uhr.
- Noch heiß müssen sie in die gewünschte Schalenform gebracht und kurz gebacken werden. Die Schalenform kann erreicht werden, indem man sie entweder zwischen die Ausbuchtungen eines umgedrehten Muffinblechs legt oder über zwei Stangen des Gitterrosts hängt. Anschließend wandern die heißen Fladen für einige Minuten in den Ofen. Fertig sind eure selbstgemachten Taco Shells!
Wo bleibt die Füllung der Taco Shells?
Was wären Tacos Shells ohne leckere Füllung? Keine Tacos, richtig! Du kannst deine Taco Shells mit deinen Lieblingszutaten, ob frisches Gemüse, Dips, Hähnchen oder Hackfleisch, ganz nach deinem Geschmack befüllen. Wir haben natürlich auch ein Rezept für Tacos mit einer lecker würzigen UMAMI Hackfleisch Füllung parat. Das klassisch mexikanische Rezept schmeckt dann natürlich auch noch viel besser mit selbst gemachten Taco Shells. Außerdem kannst du damit Familie und Freunde sowas von beeindrucken, dass der Mexiko Abend bald zum Standard wird. Und zwar mit dir als Host.
Für noch mehr Urlaubsfeeling haben wir ein weiteres mexikanisches Gericht in Petto: Tex-Mex Wraps! Auch hier haben wir den Teig selber gemacht und euch damit mal wieder bewiesen, dass das gar nicht so schwer ist, wie man immer denkt. Also go for it!
Die Geschichte der Taco Shells
Ursprünglich reichen die Wurzeln der Taco Shells bis ins 18. Jahrhundert in Mexiko zurück, wo Tacos traditionell mit weichen Tortillas zubereitet wurden. In den 1950er Jahren begannen Fast-Food-Ketten damit, Tacos mit einer knusprigen Schale zu verkaufen, wobei insbesondere Taco Bell eine bedeutende Rolle bei der Verbreitung dieser Zubereitungsart spielte. Glen Bell, der Gründer von Taco Bell, füllte Tacos in knusprige Tortilla-Schalen, um die Zubereitung und den Verzehr zu vereinfachen.
Diese Idee wurde schnell populär und fand Anklang bei einer breiteren Masse, was dazu führte, dass die knusprigen Taco Shells sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil der mexikanischen und texanischen Küche entwickelten. Heute sind Taco Shells in verschiedenen Formen und Größen erhältlich und werden von verschiedenen Kulturen und Küchen auf der ganzen Welt genossen.
Hintergrund: Taco bei Wikipedia.
Weiter im Blog: Cheese Pops in der Küche und Airfryer-Bacon-Bits.
Varianten für den perfekten Taco Shells Teig
Das klassische Rezept für Taco Shells basiert auf Maismehl, doch es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Teig zu variieren. Je nach Geschmack und gewünschter Textur kannst du verschiedene Mehlsorten oder Zusätze ausprobieren.
- Maismehl (Masa Harina): Für authentische Taco Shells unverzichtbar. Sorgt für den typischen Geschmack und die goldgelbe Farbe.
- Weizenmehl: Eine Alternative, wenn du es etwas weicher magst. Die Shells werden elastischer, eignen sich aber weniger für knusprige Varianten.
- Glutenfreie Mischungen: Für Allergiker bieten sich glutenfreie Mehlmischungen an. Achte auf die richtige Bindung, ggf. Mit etwas Xanthan oder Flohsamenschalen.
- Zusätze: Ein Schuss Olivenöl, etwas geräuchertes Paprikapulver oder fein gehackte Kräuter geben dem Teig eine individuelle Note.
Taco Shells: Formen und Techniken
Die Form der Taco Shells ist entscheidend für das Original-Feeling. Es gibt verschiedene Methoden, wie du die typischen Taschen oder Schalen hinbekommst:
- Flach ausrollen: Für klassische, weiche Tacos einfach den Teig dünn ausrollen und kurz backen oder braten.
- Über einen Löffelstiel legen: Für knusprige Taco Shells die Teigfladen über einen Löffelstiel oder ein Gitter hängen und im Ofen backen, bis sie fest sind.
- Backform: Spezielle Taco Shells-Backformen sorgen für gleichmäßige, stabile Schalen.
- Frittieren: Die Teigfladen in heißem Öl ausbacken und sofort in die gewünschte Form bringen, z.B. Mit einer Zange über einer Schüssel.
Ofen vs. Pfanne: Was eignet sich besser?
Ob du deine Taco Shells im Ofen oder in der Pfanne zubereitest, hängt vom gewünschten Ergebnis ab:
- Ofen: Perfekt für knusprige Taco Shells. Die Fladen werden gleichmäßig gebacken und behalten ihre Form, wenn du sie über ein Gitter hängst.
- Pfanne: Ideal für weiche Tacos. Die Shells werden in der heißen, trockenen Pfanne kurz gebacken – so bleiben sie flexibel und lassen sich gut füllen.
- Fritteuse: Für extra knusprige Taco Shells kannst du sie auch frittieren. Achte darauf, sie direkt nach dem Frittieren zu formen.
Füllungen für Taco Shells: Klassiker und kreative Ideen
Die Füllung macht den Taco! Hier kannst du kreativ werden. Neben traditionellen Fleischfüllungen gibt es zahlreiche moderne und proteinreiche Varianten:
- Rind, Hähnchen oder Schwein: Klassisch gewürzt mit Kreuzkümmel, Chili, Knoblauch und Limette.
- Vegetarisch: Gebratene Paprika, Zucchini, Mais, Bohnen und Avocado.
- Vegan: Linsen, Quinoa, gebratener Tofu oder Jackfruit mit mexikanischen Gewürzen.
- Fisch & Meeresfrüchte: Gebratener Fisch, Garnelen oder Calamari mit Limetten-Mayo.
Proteinreiche Füllungen mit Jerky und Käse
Für einen Extra-Protein-Kick kannst du Taco Shells mit Beef Jerky oder würzigem Käse füllen:
- Jerky: Fein geschnittenes Trockenfleisch bringt nicht nur Geschmack, sondern auch ordentlich Protein. Kombiniere es mit frischem Gemüse und einer scharfen Salsa.
- Käse: Cheddar, Gouda oder ein kräftiger Bergkäse schmelzen wunderbar in warmen Taco Shells. Für noch mehr Protein: Hüttenkäse oder körniger Frischkäse als Basis.
- Jerky-Käse-Kombi: Jerky und Käse zusammen mit Jalapeños und roten Zwiebeln – fertig ist der Power-Taco!
Taco Shells richtig lagern und aufbewahren
Selbstgemachte Taco Shells schmecken frisch am besten, lassen sich aber auch gut aufbewahren:
- Weiche Taco Shells: Nach dem Auskühlen in einen luftdichten Behälter legen. Im Kühlschrank halten sie sich 2-3 Tage. Kurz in der Pfanne oder Mikrowelle erwärmen.
- Knusprige Taco Shells: Vollständig auskühlen lassen und in einer Dose mit Küchenpapier lagern. So bleiben sie bis zu einer Woche knusprig.
- Einfrieren: Weiche Shells lassen sich einfrieren. Zwischen die Fladen Backpapier legen, damit sie nicht zusammenkleben. Vor dem Füllen auftauen und kurz erwärmen.
Fehler, die du bei Taco Shells vermeiden solltest
- Teig zu trocken: Bröselige Shells entstehen meist durch zu wenig Wasser. Der Teig sollte geschmeidig, aber nicht klebrig sein.
- Zu dick ausgerollt: Dicke Shells werden nicht knusprig und lassen sich schwer formen. Lieber dünn und gleichmäßig ausrollen.
- Zu heiß gebacken: Bei zu hoher Hitze verbrennen die Taco Shells außen, bleiben innen aber roh. Mittlere Hitze ist optimal.
- Füllung zu feucht: Zu viel Salsa oder saftiges Fleisch machen die Shells schnell labberig. Füllungen vor dem Einfüllen gut abtropfen lassen.
FAQ zu Taco Shells
- Kann ich Taco Shells auch ohne Tortillapresse machen?
Ja, ein Nudelholz und zwei Blätter Backpapier reichen völlig aus. So klebt der Teig nicht und lässt sich dünn ausrollen. - Wie bekomme ich die Taco Shells besonders knusprig?
Dünn ausrollen, im Ofen über einem Gitter oder einer Form backen und vollständig auskühlen lassen. Für extra Crunch: Nach dem Backen kurz frittieren. - Welche Füllungen passen zu Taco Shells mit Jerky?
Jerky harmoniert mit frischen Zutaten wie Tomaten, Avocado, Koriander und Limettensaft. Für mehr Schärfe: Jalapeños oder Chili-Salsa. - Kann ich Taco Shells vorbereiten?
Ja, du kannst die Shells am Vortag backen und luftdicht lagern. Vor dem Servieren kurz aufbacken oder in der Pfanne erwärmen. - Warum brechen meine Taco Shells?
Meist ist der Teig zu trocken oder die Shells wurden zu dünn ausgerollt. Achte auf die richtige Konsistenz und eine gleichmäßige Dicke.
Fazit: Taco Shells selber machen lohnt sich!
Mit ein wenig Übung gelingen Taco Shells zuhause garantiert. Du kannst den Teig nach deinem Geschmack variieren, verschiedene Formen ausprobieren und die Füllungen kreativ gestalten. Besonders proteinreich werden deine Tacos mit Jerky und Käse. Achte auf die richtige Lagerung, dann hast du immer frische Shells parat. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Mehr Abwechslung: Teigvarianten für Taco Shells
Die klassische Taco Shell besteht aus Maismehl, doch es gibt zahlreiche Teigvarianten, die für Abwechslung sorgen. Wer es besonders knusprig mag, kann einen Teil des Maismehls durch Weizenmehl ersetzen. Das Ergebnis sind etwas flexiblere Taco Shells, die sich leichter formen lassen. Für eine glutenfreie Version eignet sich reines Maismehl oder Masa Harina. Wer experimentierfreudig ist, mischt Chiasamen, gemahlenen Leinsamen oder sogar fein geriebene Süßkartoffel unter den Teig – das sorgt für mehr Geschmack und eine spannende Textur.
- Klassisch: 100% Maismehl
- Flexibel: 50% Maismehl, 50% Weizenmehl
- Glutenfrei: Nur Maismehl oder Masa Harina
- Proteinreich: Ein Löffel Proteinpulver oder Hülsenmehl
- Mit Gemüse: Fein geriebene Zucchini oder Süßkartoffel
Taco Shells: Formen und Techniken
Die Form der Taco Shells ist entscheidend für das Taco-Erlebnis. Runde, flache Tortillas sind die Basis. Für die typische Shell-Form gibt es zwei Methoden: Entweder werden die Teigfladen direkt nach dem Backen über einen Kochlöffel oder eine spezielle Taco-Form gehängt, damit sie beim Abkühlen ihre charakteristische Biegung bekommen. Alternativ können sie in einer Muffinform oder über dem Rost im Ofen gebacken werden, um die Form zu fixieren.
- Klassisch: Direkt nach dem Backen über ein rundes Holz oder eine Form hängen
- Im Ofen: Überlappend über das Gitter legen und backen, bis sie fest sind
- Muffinform: Die Tortillas in die Mulden drücken und backen
Backofen vs. Pfanne: Was ist besser?
Beide Methoden haben ihre Vorteile. In der Pfanne werden Taco Shells besonders aromatisch und bekommen feine Röstaromen. Sie sind etwas weicher und lassen sich gut rollen oder falten. Im Backofen hingegen werden sie knusprig und behalten ihre Form besser – ideal, wenn du viele Tacos auf einmal machen möchtest. Für besonders knusprige Taco Shells empfiehlt sich das Backen im Ofen bei 180°C Umluft für 8-10 Minuten.
- Pfanne: Schneller, aromatischer, weicher
- Ofen: Knuspriger, formstabil, für größere Mengen
Füllungen für Taco Shells: Kreative Ideen
Die Füllung macht den Taco erst zum Erlebnis. Neben den Klassikern wie Rinderhack, Pulled Chicken oder Bohnen gibt es unzählige Variationen. Besonders spannend wird es mit ungewöhnlichen Zutaten wie knusprigem Jerky, würzigem Käse oder geröstetem Gemüse. Auch Fisch, Tofu oder gebratene Pilze passen hervorragend in Taco Shells. Wichtig: Die Füllung sollte nicht zu feucht sein, damit die Shells knusprig bleiben.
- Rinderhack mit Kreuzkümmel und Chili
- Hähnchenbrust mit Limette und Koriander
- Vegetarisch: Schwarze Bohnen, Mais, Paprika
- Fisch-Tacos mit Limetten-Mayo
- Vegetarisch: Gebratene Pilze mit Koriander
- Exotisch: Ananas, Avocado, Jalapeños
Proteinreiche Füllungen mit Jerky und Käse
Für den Extra-Protein-Kick bieten sich Beef Jerky oder Trockenfleisch an. Einfach das Jerky in kleine Stücke schneiden und zusammen mit knackigem Gemüse und einer cremigen Sauce in die Taco Shells füllen. Auch Käse ist ein Muss: Ob Cheddar, Gouda, Feta oder Ziegenkäse – kurz vor dem Servieren über die Füllung streuen oder die Shells im Ofen mit Käse überbacken.
- Jerky-Tacos: Jerky, Kidneybohnen, Mais, Salsa
- Käse-Tacos: Mit Cheddar, Paprika und Jalapeños überbacken
- Low Carb: Jerky, Avocado, Frischkäse
Taco Shells richtig lagern
Frisch gebackene Taco Shells schmecken am besten, lassen sich aber auch gut vorbereiten. Nach dem Auskühlen luftdicht in einer Dose oder einem Gefrierbeutel aufbewahren. So bleiben sie bis zu 3 Tage knusprig. Für längere Lagerung eignen sich eingefrorene Taco Shells – einfach zwischen Backpapier schichten und tiefkühlen. Zum Aufwärmen kurz im Ofen bei 150°C aufbacken, so werden sie wieder knusprig.
- Luftdicht lagern: In einer Dose oder Tüte
- Einzeln einfrieren: Mit Backpapier trennen
- Aufbacken: 3-5 Minuten bei 150°C im Ofen
Fehler, die du vermeiden solltest
Einige typische Fehler können das Taco-Erlebnis trüben. Zu feuchter Teig führt zu brüchigen Shells, zu viel Öl macht sie fettig. Werden die Shells zu dick ausgerollt, bleiben sie weich und lassen sich schlecht formen. Auch zu lange Backzeiten machen sie hart und bröselig. Die Füllung sollte stets erst kurz vor dem Servieren eingefüllt werden, damit die Taco Shells nicht durchweichen.
- Teig nicht zu feucht anrühren
- Shells dünn ausrollen (2-3 mm)
- Backzeit im Auge behalten
- Füllung erst kurz vor dem Servieren einfüllen
FAQ: Alles rund um Taco Shells
Kann ich Taco Shells auch ohne Tortillapresse machen?
Ja, ein Nudelholz und zwei Blätter Backpapier reichen völlig aus. Einfach den Teig zwischen das Papier legen und dünn ausrollen.
Welche Mehlsorte eignet sich am besten?
Für das Original-Gefühl ist Masa Harina ideal. Alternativ funktioniert feines Maismehl oder eine Mischung aus Mais- und Weizenmehl.
Wie bekomme ich die typische Shell-Form?
Die noch warmen Fladen über ein Kochlöffelstiel oder eine spezielle Taco-Form hängen und abkühlen lassen. Im Ofen gelingt das Formen besonders einfach.
Kann ich Taco Shells vorbereiten?
Ja, sie lassen sich gut 2-3 Tage im Voraus backen und luftdicht lagern. Kurz vor dem Servieren im Ofen aufbacken, damit sie wieder knusprig werden.
Welche Füllung passt zu Taco Shells?
Alles, was schmeckt! Klassiker sind Hackfleisch, Bohnen, Hähnchen, Fisch, aber auch vegetarische oder vegane Füllungen wie gebratene Pilze oder Tofu. Für mehr Protein: Jerky oder Käse.
Wie verhindere ich, dass Taco Shells durchweichen?
Die Füllung erst kurz vor dem Servieren einfüllen und auf zu feuchte Zutaten verzichten. Ein Salatblatt als unterste Schicht hilft zusätzlich.
Kann ich Taco Shells einfrieren?
Ja, am besten einzeln mit Backpapier trennen und in einem Gefrierbeutel einfrieren. Zum Auftauen einfach im Ofen aufbacken.
Wie mache ich Taco Shells extra knusprig?
Im Ofen bei 180°C Umluft 8-10 Minuten backen. Nach dem Formen kurz auf einem Gitter auskühlen lassen.
Kann ich Taco Shells auch komplett ohne Fett zubereiten?
Ja, für fettarme Shells einfach das Öl im Teig reduzieren und die Fladen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett backen. Sie werden etwas trockener, aber trotzdem lecker.
Was tun, wenn der Teig zu brüchig ist?
Einfach etwas mehr Wasser oder einen Teelöffel Öl hinzufügen und erneut kneten. Der Teig sollte geschmeidig, aber nicht klebrig sein.
Fazit: Taco Shells selber machen lohnt sich
Mit ein wenig Übung gelingen Taco Shells zu Hause garantiert. Die Vielfalt an Teigvarianten, Formen und Füllungen sorgt für Abwechslung und macht Lust auf mehr. Wer zusätzlich auf Protein achten möchte, greift zu Jerky oder Käse als Füllung. Selbstgemachte Taco Shells lassen sich gut vorbereiten, lagern und nach Belieben variieren – für echtes mexikanisches Streetfood-Feeling zu Hause.
Taco Shells: Varianten, Formen & Tipps
Selbstgemachte Taco Shells lassen sich mit wenigen Handgriffen abwandeln. Neben dem klassischen Maismehl kannst du auch eine Mischung aus Mais- und Weizenmehl verwenden, falls du es etwas weicher magst. Für eine glutenfreie Variante eignet sich reines Maismehl oder spezielle glutenfreie Mehlmischungen.
Formen: Rund, Tostada oder Taco Bowl
Die typische Form der Taco Shells ist rund, aber du kannst kreativ werden: Für Tostadas einfach die Teigfladen flach backen. Für Taco Bowls kleine Schalen aus Alufolie formen, die Teigfladen darüberlegen und im Ofen knusprig backen – perfekt für Salatfüllungen.
Ofen oder Pfanne?
Beides geht! In der Pfanne werden Taco Shells besonders aromatisch, da sie punktuell Röstaromen bekommen. Im Ofen gelingen sie gleichmäßig knusprig und du kannst mehrere gleichzeitig backen. Wichtig: Die Fladen nach dem Backen sofort über ein Gitter oder einen Kochlöffel hängen, damit sie ihre typische U-Form bekommen.
Kreative Füllungen für Taco Shells
- Gegrilltes Gemüse mit Limettensaft
- Hackfleisch oder Pulled Chicken
- Frische Salsas, Avocado und Koriander
- Bohnenmus oder gebratene Pilze
Für mehr Protein kannst du Beef Jerky klein schneiden und mit Käse kombinieren – kurz im Ofen überbacken, ergibt das eine herzhafte, würzige Füllung. Auch geriebener Cheddar oder Mozzarella schmilzt perfekt in warmen Taco Shells.
Lagerung & Haltbarkeit
Frisch gebackene Taco Shells am besten auf einem Gitter auskühlen lassen. In einem luftdichten Behälter bleiben sie 2-3 Tage knusprig. Zum Auffrischen kurz im Ofen bei 180 °C aufbacken. Nicht im Kühlschrank lagern, da sie sonst weich werden.
Typische Fehler vermeiden
- Teig zu trocken? Etwas mehr Wasser einkneten.
- Zu dick ausgerollt? Dünner pressen – sonst werden die Taco Shells nicht knusprig.
- Zu lange gebacken? Die Shells werden schnell hart, also Backzeit im Auge behalten.
FAQ zu Taco Shells
- Kann ich Taco Shells einfrieren? Ja, nach dem Auskühlen einfrieren, dann im Ofen aufbacken.
- Welche Füllungen sind proteinreich? Jerky, Käse, gebratene Hähnchenbrust oder Linsen.
- Wie bekomme ich die perfekte Form? Direkt nach dem Backen über ein Gitter oder einen Kochlöffel hängen.




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